Dessous, Corsage und Corselet

Dessous ist die im neueren Sprachgebrauch für Miederwaren und Tageswäsche übernommene Bezeichnung („dessous” im Französischen = darunter), die in Ermangelung eines weniger bieder klingenden deutschen Begriffes dem modischen Wandel der gesamten Wäschemode gerechter wird.

Corsage ist ein Taillenlanges trägerloses Oberteil mit auf Bügel gearbeiteten, meist unterlegten 3/4 Cups und Stäbchen. Speziell unter Abend- und Brautkleidern getragen und hauptsächlich in sehr femininer Spitzenverarbeitung. Dagegen: BH mit etwa taillenlangem Ansatz als funktioneller Miederartikel.

Corselet ist ein Miedereinteiler aus elastischem Stoff, der zugkräftig, also stärker figurformend sein kann oder leichter und dann sanfter modelliert. Als offenes Corselet mit Strumpfhaltern, als Panty-Corselet mit Schrittverschluss (Slip- oder Langbeinform).

Bei den Ausschnitten sind V-Formen und runde Varianten zu empfehlen. Blusenkragen immer offenlassen, das streckt. Den Busen optisch zu verkleinern, helfen alle senkrechten Linien. Das kann eine lange Halskette sein, ein eingearbeiteter Schlitz oder eine Knopfreihe.

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