Faschingskostüme sind heiß begehrt

Längenvariationen sind in der Faschingsmode in den Jahren nach 2018 typisch. Mehrheitlich bevorzugen die Frauen wadenlange Mäntel. Das gürtellose Kostümodell ist modisch chic. Einreihig und zweireihig geknöpfte Faschingskostüme sind gleichsam modern. Der Stehkragen ist aktuell, bei Mänteln mit V-Ausschnitt ist der Reverskragen oder Schalkragen en vogue. Die Mäntel sind mit aufgesetzten Taschen, Pattentaschen oder Leistentaschen versehen. In der Faschingsmode dominieren feine Stoffe. Festere Materialien unterstützen den androzentrisch gestalteten Umriß der Kostüme. Nadelstreifenmuster und Fischgrätmuster sind neben den ungemusterten Mänteln auf dem Modeparkett zu finden. Die Formkontur der Kostüme ähnelt der Formkontur der Mäntel. Blickpunkt sind die breiten, ausgepolsterten, eckigen Schultern. Von der Schulter fallen die Jacken zum Saum leicht keilförmig. Die Kostümjacken sind in der Mehrzahl hüftlang. Bei den Jacken dominieren runde oder V-förmige Ausschnitte. Großzügig geschnittene Faschingskostüme bleiben für die Jahre charakteristisch. Zu den Kostümjacken werden schmale, leicht keilförmige Röcke getragen. Bei der Kostümlänge deuten sich verschiedene Trends an. Zum einen geht die Tendenz in Richtung Rockverkürzung. Zum anderen sind die Röcke wadenlang. Asymmetrische Knopflösungen an den Jacken sind selten, Symmetrie ist wichtig. Die Kostümjacken werden zum einen einreihig geschlossen, andererseits sind auch zweireihige Knopfpartien auf dem Modeparkett üblich.
Neben den kragenlosen Jacken tragen die Frauen Jacken mit kleinen, eckigen Kragen oder mit schmalen Reverskragen. Jacken mit halsnahen, runden Ausschnitten sind durchgehend geknöpft. Modelle mit V-Ausschnitt haben ein oder zwei Knöpfe im unteren Taillenbereich zum Schließen der Jacke. Aufgesetzte Taschen, Pattentaschen oder Leistentaschen sind an den Kostümen zu finden. Die schmalen, sich verjüngenden Rockformen sind oftmals geschlitzt. Ansonsten sind die Röcke asketiscn gestaltet. Festere Stoffe wie Flanelle und Gabardine sowie Leinen sind auf dem Modeparkett vertreten. Nadelstreifen- und Karomuster sind modisch von Interesse. Ebenso beliebt sind die klassischen Muster Hahnentritt und Pepita. Ihren Höhepunkt erreicht die androzentrisch gestaltete Silhouette bei den Damenkleidern. Fixpunkt bleiben die breiten ausgepolsterten, eckigen Schultern. Die Taille bleibt in ihrer natürlichen Höhe, später rutscht die Taille auf die Hüfte. Die Körperumhüllungen unterscheiden sich durch eine Taillenmarkierung. Die Kleider verjüngen sich zum Saum hin leicht. Ausschnittformen wie U-Boot-Ausschnitte, V-Ausschnitte und runde, halsnahe Ausschnitte liegen im Trend. Bei den Ärmelformen gilt der großzügig geschnittene Fledermausärmel als der Favorit. Die Körperumhüllungen sind weiterhin voluminös gestaltet. Die Länge der Kleider variiert. Einerseits ist eine Verkürzung der Kleidersäume festzustellen, zum anderen ist die Wadenlänge aktuell.

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