Lange Röcke, Maxi-Röcke, Mantel in Schwarz oder Beige kaufen

Um diese Zeit setzt sich der fast kniekurze, weit abstehende Rock, die Kriegskrinolins durch. Der lange Rock hat einen kuppelförmigen umriß, der durch den Einsatz von zahlreichen unterrücken zur vollen Entfaltung gebracht werden kann. Da reduziert sich die voluminöse Weite im Saumbereich wieder.

Dies geht zudem mit der Reduktion der Anzahl der Unterröcke einher, der kuppeiförmige Umriss des Rockes verändert sich zu einem zylinderförmigen Umriss. In den Jahren danach sind die Röcke in der Regel wadenlang. Da variiert die Länge des Rocksaums, einerseits wandert er hoch bis zur Kniehöhe und andererseits bewegt sich der Saum wieder zur Knöchellänge.

Den stoffaufwendigen Rock der Kriegsjahre schmückt ein bescheidener Aufputz. Kleine, seitliche Faltenpartien und Knopfdetails beleben den Zeltlinienrock. Charakteristisch sind auch die breit abgesteppten Ziernähte.
Wollstoffe, Baumwollstoffe und Seiden werden für die Röcke verwendet. In diesen Jahren gewinnen Jerseystoffe zunehmende Bedeutung. Favoriten sind feine, mittelfeine, leichte, mittel schwere und fließende Stoffe. Ungemusterte Stoffe sind verbreitet. Gemusterte Stoffe sind generell Art-Deco inspiriert. Die Mäntel sind entweder gerade geschnitten oder zum Saum hin leicht ausschwingend. Eine augenfällige Veränderung läßt sich in den Jahren an den Mänteln feststellen. Es setzt verstärkt der Trend zur Reduzierung der Saumweite ein. Die Mäntel haben weiterhin eine abfallende, runde Schulter. Die Taille wird überspielt oder leicht betont. Prägnant ist jetzt die Bewegung in der Taillenpartie. Teilweise ist die Taille noch erhöht, zunehmend kehrt sie jedoch in ihre natürliche Position zurück und rutscht auch tiefer. Die uneinheitliche Längentendenz der Körperumhüllungen entscheidet sich zugunsten zunehmender Länge. Knöchellang sind die modischen Übergewänder. Die Mäntel sind schmal oder in geringer loser Weite gearbeitet.

Es dominieren bei den Mänteln V-Ausschnitte, die Tiefe geht über Brusthöhe hinaus. Die Ärmel reichen bis zum Handgelenk oder haben 7/8-Länge. Sie sind gerade geschnitten oder werden zum Handgelenk hin weiter. Die Frau liebt den Mantel mit langem Stoffrevers. Die Mäntel sind knopflos oder werden mit einem Knopf geschlossen. Ebenso beliebt sind doppelreihige Modelle. Der Mantel wird in natürlicher Taillenhöhe oder unterhalb dieser geknöpft. Die knöpflosen Modelle werden durch einen lose umgeschlagenen Gürtel zusammengehalten. Große, aufgesetzte Taschen oder französische Taschen setzen sich bei den Mänteln durch. Ärmelaufschläge beleben den Mantel zusätzlich. Im Winter trägt die Frau den Mantel mit kurzhaarigen Pelzverbrämungen. Große Pelzkragen und breite Pelzsäume werden bevorzugt.
Die Mäntel sind aus Wollstoffen, edlere Modelle sind aus Samt. Feine, mittelschwere oder leichte Stoffe sind hochaktuell. Des weiteren sind grobe Tweedstoffe auf dem Modeparkett vertreten. Die Mantelstoffe sind mehrheitlich ungemustert. Bei den Mustern sind Sprenkelmuster, kleine Mehrtonmuster en vogue.

Dieser Beitrag wurde unter modetipps abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.