.
 
Start Modestil Tunikakleider als Mittelpunkt des New Yorker Kleidungsstils
Tunikakleider als Mittelpunkt des New Yorker Kleidungsstils

Die Taille rückt immer weiter in Richtung Brust und hat damit ihre Einschnürung fast verloren. Die Silhouette ist zylinderförmig, dies wird verschleiert durch Draperien, fließende, in Falten gelegte Stoffbahnen.

Ebenso typisch sind Modelle aus mehrschichtigen, unterschiedlich langen Stoffbahnen. Der Blickpunkt der Kleider richtet sich auf den Hüftbereich und auf den Beinbereich, da hier die Draperien voluminöser fallen sowie die unter schiediedichen Stoffbahnenlängen focussiert sind. Aber generell ist die Tendenz der geraden Linie erkennbar, die Kleider werden immer schmaler. Die Schulter ist abfallend und gerundet. Die Ausschnitte reichen bis zur Brusthöhe und sind rechteckig oder V-förmig. Die Ärmel sind gerade, lang oder halbärmelig. Die Modelle sind knöchellang. Die erhöhte Taille der Kleider wird durch Stoffschärpen akzentuiert. Ziernähte, großflächige Dekorationen mit Spitzen, Stickereien und Volants sind auf den Kleidern nun endgültig passe. Draperien beherrschen das Modebild. Tunikakleider sind en vogue. Es gilt als luxuriös und mondän, die verschieden langen Stoffteile des Tunikakleides an ihren Säumen mit Perlen, rund oder tropfenförmig, oder schmalen Satinbändern zu verzieren. Die Mehrzahl der Kleider hat keinen Kragen, ansonsten ist der Ausschlagkragen, ein angeschnittener, umgelegter Kragen mit spitzen Kragenecken, beliebt.
Die Tunikakleider auf der New Yorker Shop Webseite sind aus Seiden, wie Chinö, ponge, Chiffon und aus dem Mischgewebe Seidenalpaca. Zudem ziehen neue Materialien in die Kleidermode ein: Kunstfasern, die künstliche Seide. Die bevorzugten Kleiderstoffe sind fein, leicht und fließend.

 

Muster fernöstlicher Herkunft in schwingenden Linien bestimmen den Charme der Tunikakleider dort. Die Muster sind großflächig und zumeist floralen Ursprungs. Bluse: V-Ausschnitt auf dem Vormarsch. Die Blusen sind nicht tailliert. Die Schulterbetonung ist vorbei, natürliche Breite und abgerundet heißt jetzt die Devise. Die Blusenmode der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts duldete keine halsfernen Ausschnitte, die Frauen trugen einheitlich die Stehkragen-Bluse. In den letzten Jahren ist die Variation und der Wechsel der Ausschnittformen besonders augenfällig. Anfänglich trägt man Modelle mit einem viereckigen Ausschnitt, danach bekommen die Blusen runde Ausschnitte und schließlich sind die V-Ausschnitts aktuell. Die Ausschnittiefe liegt oberhalb der Brust. Langärmelige Blusen dominieren. Hemdblusen bleiben hüftlang und umschmeicheln den Körper.

Rüschen und Volants sind unmodern, Wickeleffekte erobern die Blusenwelt. Einzig und allein sind Verzierungen mit Perlen modisch aktuell. Runde oder tropfenförmige Perlen schmücken die Ausschnitte. Blusen mit Kragen sowie auch durchgeknöpfte Blusen werden verdrängt. Crepe Georgette, ein leichtes, transparentes, jedoch formbeständiges Kreppgewebe, ist der beliebte Stoff für Blusen.  Feine,  leichte und fließende Stoffe eignen sich hervorragend für Draperien und Wickeleffekte. Auch die Blusen erhalten ihren Chic durch fernöstlich inspirierte Muster, die großflächigen Charakter haben. Zudem sind ungemusterte Blusen aktuell.