Puffärmel – Fledermausärmel

Die Ärmel können die Arme ganz oder teilweise bedecken und sehr unterschiedlich gestaltet sein.
Der Bündchenärmel ist bei feinen Stoffen mit viel, bei dickeren Stoffen mit weniger Weite geschnitten. Am Handgelenk wird der gekräuselte oder gefältelte Stoff durch ein Bündchen gehalten. Der Dolmanärmel ist ein oben breiter, in das Oberteil passenartig übergreifender Ärmel. Den Fledermausärmel kennzeichnet sein keilförmiges Schnittbild, das an Fledermausflügel erinnert. Sein Ansatz beginnt schon in der Taillengegend, zum Handgelenk hin wird er schmal. Er wird entweder dem Oberteil angeschnitten oder mit einer Naht angesetzt. Der halblange Flügelärmel ist tütenartig geschnitten und fällt am Saum in viele kleine Glocken. Man fertigt den Flügelärmel aus feinen, leichten Stoffen. Der Hemdblusenärmel ähnelt dem Ärmel des Oberhemdes. Er ist wie dieser mit Manschette gearbeitet. Typisch für den Keulenärmel ist seine konische Form. Am Oberarm ist er weit, am Ellbogen oder Handgelenk liegt er eng an. Der höchstens ellbogenlange Puffärmel hat viel Weite und ist am Ärmeleinsatz sowie am Saum gekräuselt. Den unteren Abschluß bildet ein Bündchen oder ein Gummizug. Typisch für den Raglanärmel ist eine schräge Einsatznaht, die sich vom Halsloch, beim Halbraglan von der Mitte der Schulter, bis zur Seitennaht erstreckt.