Reisebekleidung

Als Reisebekleidung ist eine Zusammenstellung einzelner Kleidungsstücke zu empfehlen, mit der sich Wetter- und Klimaunterschiede ausgleichen lassen, die bequem und wenig schmutzempfindlich ist und abgestimmt auf die spezielle Art des Reisens und des Reisegepäcks (Koffer, Rucksack usw.).

Zum Trampen oder Reisen mit dem Fahrad braucht man Wetterjacke, T-Shirt, Baumwollhemd oder Pullover, strapazierfähige Hosen (zum Radfahren krempelbar oder dreiviertellang), bequeme, bereits eingetragene Schuhe und griffbereit Mütze oder Kopftuch. Für Motorradreisen sind Jacke und lange Hose oder Overall aus wetterfestem Material (z. B. imprägniertes Gewebe, Leder) über Trikotagen oder Hemden aus Naturfaserstoffen zweckmäßig (Kleidungshygiene). Nierenerkältungen beugt man mit einem speziellen breiten, gepolsterten Gürtel oder einem Wollschal vor, Fußverletzungen mit derbem, knöchelumschließendem Schuhwerk. Fest sitzende Schutzhelme können lebensrettend sein und müssen von Fahrer und Beifahrer bei jedem Wetter getragen werden. Auf einer Bahnreise paßt man sich den jeweiligen Temperaturen am besten durch Kleidungskombinationen mit einer Jacke an. Schmale Röcke können beim Ein- und Aussteigen behindern. Wer einen schweren Koffer tragen muß, sollte auf Schuhe mit hohen Absätzen verzichten. Während stundenlanger Autofahnen sind enge Kleidungsstücke unbequem. Für alle Fälle (z. B. Panne oder Wetterwechsel) dürfen Mantel oder Jacke und Schirm nicht vergessen werden. Bei der Kleidungsauswahl für eine Flugreise muß das Klima am Landungsort bedacht werden.