Schnabelschuhe

Die Schnabelschuhe sind flache, absatzlose Schuhe mit schlanker, hochgebogener Spitze. Sie kommen aus dem Orient und gehören mit kurzen Unterbrechungen zur europäischen Mode. Die Schnabelschuhe wurden von Männern und Frauen getragen.

Bisweilen wetteiferte man mit der Länge der Spitzen, die nach der Mitte des 15. Ih. den Fuß um 2 Längen überragten und mit Kettchen am Knie befestigt werden mußten. Bei Regenwetter trug man unter den Schuhen kleine Holzsockel, auch Trippen genannt. Bärentatzen verdrängten im 16. Ih. den zierlichen Schnabelschuh. Wer einen schweren Koffer tragen muss, sollte auf Schnabelschuhe mit hohen Absätzen verzichten. Während stundenlanger Autofahnen sind enge Kleidungsstücke unbequem. Für alle Fälle (z. B. Panne oder Wetterwechsel) dürfen Mantel oder Jacke und Schirm nicht vergessen werden. Bei der Kleidungsauswahl für eine Flugreise muss das Klima am Landungsort bedacht werden. Schnabelschuhe und übrige Kleidung werden oft mit Schmuck besetzt. Frauen kleideten sich in oben enge Gewänder mit weitem, schleppendem Rock. Ausschnitte und Schnürverschlüsse kamen auf.

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