Unterhemd als Mittel der Verführung im Film

Das Unterhemd, im realen Wäscheleben zur Randerscheinung der Väter-und Großvätergeneration verkommen, bekommt im Kino – meist im amerikanischen – oftmals die unangefochtene Hauptrolle zugesprochen: Das Unterhemd wird zum persönlichen Kleidungsstück.

Das persönliche ist das aus dem Film „Querelle” . Die tief ausgeschnittene Schulter- und Oberkörperpartie, die die Muskeln freilegt – das hat schon was. So viel, daß das Unterhemd nach dem Homo-Milieu nahtlos in den Fundus der großen amerikanischen Actionhelden aufgenommen wurde.

Bruce Willis oder Sylvester Stallone gehen jedenfalls nie ohne. Daß das Unterhemd im Laufe der Action seine Farbe vom strahlenden Weiß in ein schmutzig-blutiges Braun ändert, macht den Handlungsverlauf deutlich.

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